PANEL TALK mit Gästen: The End Of Utopia?  

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Prognosen zu einer technisierten Zukunft stoßen spätestens seit der Entwicklung künstlicher Intelligenz an Grenzen. Jene Maschinen wäre keine intelligenten, wenn sich der Mensch bereits vorstellen könnte, wie sie sich einmal verhalten werden. In den dazugehörigen filmischen Erzählungen wird die Angst vor dem Kontrollverlust, die Warnung vor der blinden Fortschrittsgläubigkeit evident: Mit der Selbsterhöhung des Menschlichen hin zum Göttlichen vollendet der Humanismus, was er vor über einem Jahrhundert begann - und zerstört sich am Ende selbst. So entpuppt sich in den meisten Filmen das vermeintliche Paradies der künstlich-intelligenten Zukunft als Albtraum – die Utopie wird zur Dystopie. 
Doch können wir uns überhaupt einen anderen Ausgang vorstellen?

Wir wollen mit Vertreter*innen aus Kunst und Wissenschaft diskutieren, welche Narrative einer technisierten Zukunft sich aktuell präsentieren und wie nah sie uns tatsächlich sind; warum das Kino, aber auch andere Kunst- und Medienformen kaum von Utopien erzählen, sondern uns regelmäßig vor dem Umgang mit der künstlichen Intelligenz warnen wollen.

Es diskutieren:
Stefan Kaegi (Theatermacher, u.a. Rimini Protokoll, Unheimliches Tal)
Eirini Olympiou (Kuratorin des Athens Digital Arts Festival)
Rüdiger Suchsland (Filmkritiker)
Dan O'Hara (Philosoph)

Moderation: Mirjam Kappes

Die Diskussion findet in englischer Sprachen statt.
Der Eintritt ist kostenlos.

Filmforum NRW // Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln

Table ronde: Stefan Kaegi et Richard Frackowiak

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Modération par Antoine de Baecque

Comment peut-on représenter la vie après la mort ? Où finissent les humains et où commencent les machines ? Avec son collectif Rimini Protokoll, Stefan Kaegi crée des formes théâtrales qui vont au-delà de la scène, dont Nachlass – Pièces sans personnes. Le neurologue Richard Frackowiak en est l’un des protagonistes. Il a notamment cherché à déterminer comment les activités de l’individu et son environnement contribuent à former le cerveau. Avec l’historien et critique Antoine de Baecque, l’artiste et le scientifique présentent des travaux de Rimini Protokoll et échangent sur le potentiel des clones, l’intelligence, les expériences théâtrales et autres défis pour le cerveau humain.

À l’occasion de la présentation de Nachlass – Pièces sans personnes à la MC93 – maison de la culture de Seine-Saint-Denis à Bobigny, du 6 au 17 novembre.

En partenariat avec la MC93

Entrée libre dans la limite des places disponibles
Réservation

 

http://www.ccsparis.com/events/view/table-ronde-stefan-kaegi-et-richard-frackowiak

 

Helgard Haug geht für Rimini Protokoll an den Start beim Intellectual Marathon in Saint-Petersburg am VII Saint-Petersburg International Cultural Forum Here and Now. How contemporary is contemporary art?

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The State Hermitage Museum. General Staff Building
15 November 2018
19.30 – 01.00

Rimini zu Gast bei den Radiophonic Spaces

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Begehbares Radioarchiv und Bühne des Hör-Wissens
1.11.-10.12.2018 
Do-Mo, 11-19h, 25.-26.11. geschlossen

Die über 200 Arbeiten aus der Geschichte der Radiokunst, die im HKW zu erleben sein werden, beinhalten Stücke von Orson Welles, Bertolt Brecht, John Cage und Friederike Mayröcker bis hin zu Natascha Sadr Haghighian und Rimini Protokoll. Ein interaktives Kopfhörersystem ermöglicht es den Besucher*innen das Archiv im Foyer des HKW individuell zu erkunden. Das Hörmaterial gliedert sich in insgesamt 13 Themenbereiche. Digitale Nachschlagewerke bieten die Möglichkeit, die produktions- und kulturgeschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge der Radiokunst vertiefend zu erforschen.

 

https://www.hkw.de/de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung_144691.php