Mnemopark

- A Mini Train World

Von Stefan Kaegi

Eine Modelleisenbahnwelt in Zusammenarbeit mit den Modulbaufreunden Basel.

»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»

Wie viel Kunst ertragen Täler?

Welcher Tunnel führt zum Schattenbahnhof?

Wie weit reicht die Saison?

«Mnemopark» stösst mit Hilfe von Minikameras in eine Modellschweiz vor wie Stalker in die Zonen seines geheimnisvollen Landes. Das Stück ist ein Film, der vor den Augen des Publikums entsteht. In Zusammenarbeit mit den Modulbau-Freunden Basel wächst eine Landschaftssimulation im Massstab 1:87 als Filmstudio. Die H0-Schienen dienen als Dolly Grip Spur, Trockeneis und Flaschenputzerbäume als simulierte Natur. Hier sind die Wiesen, Wälder und Ställe tatsächlich gefälscht, doch steigert das nur ihre fiktive Wirklichkeit. Zwischen Bollywood und Subventionsstatisterie, zwischen Aussichtsterrasse und Schattenbahnhof wuchert eine filmische Vogelperspektive als theatrale Landschaftsmalerei: Im Modell ist jeder Boden doppelt.

 

Konzept und Regie: Stefan Kaegi

Bild: Lex Vögtli

Video: Jeanne Rüfenacht

Sound: Niki Neecke

Assistenz: Agnese Cornelio / Anna K. Becker

Dramaturgie: Andrea Schwieter

Mit: Rahel Hubacher, Max Kurrus, Hermann Löhle, Heidy Louise Ludewig René Mühlethaler, Niki Neecke

Mnemopark wurde mit dem Jurypreis des Festivals Politik im Freien Theater 2005 ausgezeichnet.