DO's & DON'Ts

Eine Fahrt nach allen Regeln der Stadt

Von Begrich / Haug / Karrenbauer

Die Stadt stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

Die Zuschauer dieses Stücks sitzen in einem LKW, der zu einem mobilen Zuschauerraum umgebaut wurde. Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.
Auf der Fahrt wird das System unserer urbanen Ordnung unter die Lupe genommen: Gesetze, Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.

In der Fahrerkabine sitzt neben dem Fahrer ein Kind. Es leitet diesen großstädtischen Laborversuch: nicht spielerisch, niedlich wendet es Gelerntes an, sondern mit der großen Klarsicht, Härte und Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

 

 

Konzept / Text / Regie: Helgard Haug / Jörg Karrenbauer

Konzept / Dramaturgie: Aljoscha Begrich
Komposition: Barbara Morgenstern
Video Director: Mischa Leinkauf
Sound Design: Frank Böhle
Regieassistenz & Recherche: Meret Kiderlen
Hospitanz: Lisa Homburger

Produktionsleitung: Juliane Männel
Technische Leitung: Sven Nichterlein
Truck Innenausbau: Notker Schweikhardt
Video Assistenz: Jay Lee

 

do’s & don’s BERLIN - mit: Dido Antonia Aquilanti, Rudolf Bühne, Jasper Penz
und dem Chor des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin unter der Leitung von Christoph Rosiny
Video/Sound-Operator: Max Heesen
Abendspielleitung: Louise Stoelting

Regie: Helgard Haug, Jörg Karrenbauer

 

do’s & don’s ESSEN - mit: Rudolf Bühne, Michael Henning, Aron Genderly, Charlotte Venghaus, Rasmus Venghaus
und dem Chor des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin unter der Leitung von Christoph Rosiny
Video/Sound-Operator: Marcel Nascimento
Abendspielleitung: Katharina Heib / Christiane Holtschulte

Regie: Helgard Haug
Mitarbeit: Meret Kiderlen

 

Eine Produktion von Rimini Apparat. 
In Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer, Goethe Institut / Performing Architecture Venedig, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, PACT Zollverein, Tafelhalle Nürnberg/Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas, Internationales Sommerfestival Kampnagel und National Theatre of Scotland.
Die Produktion wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.