Die Zeitmaschine

nach dem Roman von H.G. Wells

Von Helgard Haug mit Musik von Barbara Morgenstern

Ein Wissenschaftler erfüllt sich einen Menschheitstraum, baut eine Zeitmaschine – und landet im Paradies: Im Jahr 802.701 leben die Menschen in beinahe kindlicher Unbefangenheit, befreit von Hunger, Lohnarbeit und Gewalt. So scheint es jedenfalls. Doch je länger sein Aufenthalt dauert, desto mehr muss der Zeitreisende erkennen: Der schöne Schein trügt. Tief unter der Erde, in stockfinsteren Tunneln zwischen dröhnenden Maschinen, lebt eine zweite Gesellschaft. Und die Wesen an der Oberfläche? Sind nicht viel mehr als deren Fraß. Nichts wie weg. Aber wo ist die Zeitmaschine?
 
Mit der ZEITMASCHINE schuf H.G. Wells den ersten Roman der Literaturgeschichte, in dem ein Mensch mit technischen Mitteln in die Zukunft reist – ganz ohne Gott oder höhere Mächte. Ausgehend davon scrollt Helgard Haug mit ihrem Team die Zeitachse entlang, von 1895 bis 802.701 und weit darüber hinaus: Wie sah die Zukunft der Menschheit vor mehr als 100 Jahren aus? Wie heute? Und kann man sich das überhaupt vorstellen: eine Zukunft, die mehr ist als der Remix unserer Gegenwart?
 
Ein Abend über den Menschen und seine Möglichkeiten, über die Grenzen von Wissenschaft und Vorstellungskraft nach dem Roman von H.G. Wells.

Mit: Torben Appel, Markus Paul, Lucie Thiede und Susann Thiede
und dem 'Zeitmaschinen Chor'
 
Textfassung, Regie: Helgard Haug
Komposition und Live-Musik: Barbara Morgenstern
Dramaturgie: Lena Fritschle
Bühne, Video: Marc Jungreithmeier
Kostüme, Requisite: Tatjana Kautsch, Dominik Steinmann
Chorleitung: Ilja Panzer
Künstlerische Mitarbeit: Milli Keil
Mitarbeit Ausstattung: Julius Florin
Hospitanz: Julie Marečková
 
Auf Video / inhaltliche Beratung:
Dr. Eckhart Arnold (Bayerische Akademie der Wissenschaften),
Prof. Dr. Martin Butz (Universität Tübingen),
Dr. Florence Gaub (NATO-Verteidigungskolleg Rom),
Prof. Dr. Annika Jahnke (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ),
Prof. Dr. Mojib Latif (GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel),
Prof. Dr. Dr. med. Frank Rühli (Universität Zürich),
Prof. Dr. Astrid Schwarz (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg),
Clemens Winkler (Exzellenzcluster Matters of Activity)
Aufführungsrechte: schaefersphilippen Theater und Medien GbR
Musikrechte: Barbara Morgenstern © Maobeat Musikverlag/Budde Music Publishing GmbH
 

Mit herzlichem Dank an:
RSC Cottbus (Dirk Engler, Axel Viertler, sowie die Radsportlerinnen und Radsportler der Trainingsgruppe Sprint), Stadtarchiv Cottbus (Ricardo Wanke), Stadtmuseum Cottbus (Robert Büschel), Uhrenmacher Handrick, Büro des Oberbürgermeisters Cottbus (Denis Kettlitz), José D. Cojal González (Exzellenzcluster Matters of Activity), Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik in München

Produktion: Staatstheater Cottbus.