Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1 & 2

Von Helgard Kim Haug, Daniel Wetzel

Rimini Protokoll nimmt die Spur von Adolf Hitlers Hetzschrift auf und versucht zu ergründen, worauf der Mythos von „Mein Kampf“ eigentlich beruht.
„Mein Kampf“ von Adolf Hitler wurde 1925/26 erstmals veröffentlicht und bis Kriegsende in einer Millionenauflage vertrieben. Seit Jahrzehnten haftet der Propagandaschrift die Aura des „verbotenen Buches“ an. Dadurch übt sie bis heute einen gewissen Reiz aus. Ende 2015 sind die vom Freistaat Bayern verwalteten Urheberrechte ausgelaufen. Die Debatte, ob und in welcher Form das Buch neu veröffentlicht werden darf, hat längst begonnen – obwohl es antiquarisch erhältlich und im Internet verfügbar ist, es zudem in vielen Ländern einen stabilen Absatzmarkt hat.
Was wird durch das symbolische Verbot verhindert? Und worauf gründet eigentlich der Mythos von „Mein Kampf“? Was steht darin überhaupt geschrieben? Geht Gefahr davon aus? In ihrer neuen Produktion suchen die Theatermacher Helgard Haug und Daniel Wetzel nach Antworten auf diese Fragen – in universitären Giftschränken, auf heimischen Dachböden oder ausländischen Flohmärkten haben sie die Spur eines Buches aufgenommen, das seine geschichtspolitische Brisanz bis heute nicht verloren hat.

 

Trailer

 

 

Video

 

 

Kultur21 vom 06.09.15

 

 

Arte Journal vom 11.09.15 

 

 

 

mit
Sibylla Flügge, Anna Gilsbach, Matthias Hageböck, Alon Kraus, Christian Spremberg, Volkan T error

Konzept, Regie & Text: Helgard Kim Haug, Daniel Wetzel
Dramaturgie & Recherche: Sebastian Brünger
Bühne & Video: Marc Jungreithmeier
Interaction Design: Grit Schuster
Musik: Volkan T error
Regie-Assistenz: Meret Kiderlen
Technische Koordination & Licht: Andreas Mihan
Sound Design / Ton-Technik: Peter Breitenbach
Produktionsassistenz: Linn Günther
Company Management: Heidrun Schlegel


Eine Produktion von Kunstfest Weimar, Deutsches Nationaltheater Weimar und Rimini Apparat in Koproduktion mit Münchner Kammerspiele, Nationaltheater Mannheim, steirischer herbst festival Graz, Gessnerallee Zürich und HAU Hebbel am Ufer, in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Graz und mit freundlicher Unterstützung durch das Düsseldorfer Schauspielhaus 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung „Contra Rechtsextremismus: Eine Stiftung des Deutschen Anwaltvereins

 

Aufführungsrechte: schaefersphilippen Theater und Medien GbR